EEG (Elektroenzephalographie)

Beschwerden, die das Gehirn betreffen, lösen oft Verunsicherung aus: Handelt es sich um harmlose Symptome – oder steckt mehr dahinter?

Das EEG (Elektroenzephalographie) ist eine bewährte, schmerzfreie und schonende Untersuchungsmethode, mit der die elektrische Aktivität des Gehirns zuverlässig beurteilt werden kann.

In unserer neurologischen Klinik führen wir EEG-Untersuchungen seit vielen Jahren mit hoher fachlicher Expertise, in ruhiger und vertrauensvoller Atmosphäre durch. Unser Anspruch ist eine sachliche, fundierte Diagnostik – ohne unnötige Dramatisierung, mit medizinischer Präzision und persönlicher Betreuung.

Was ist ein EEG – und wozu dient es?

Das EEG (Elektroenzephalographie) misst die elektrische Aktivität der Nervenzellen im Gehirn. Diese Aktivität wird über kleine Elektroden auf der Kopfhaut abgeleitet und als Kurven dargestellt.

Das EEG hilft dabei, Funktionsstörungen des Gehirns zu erkennen oder auszuschließen. Es liefert funktionelle Informationen, ergänzt also bildgebende Verfahren wie CT oder MRT, ersetzt sie aber nicht. Entscheidend ist immer die ärztliche Einordnung im Zusammenhang mit Beschwerden und Befunden.

Bei welchen Symptomen ist ein EEG sinnvoll?

Ein EEG kann unter anderem angezeigt sein bei:

  • Unklaren Bewusstseinsstörungen oder Ohnmachtsanfällen
  • Verdacht auf epileptische Anfälle
  • Plötzlich auftretenden Verhaltens- oder Wahrnehmungsveränderungen
  • Anhaltenden Kopfschmerzen unklarer Ursache
  • Schlafstörungen mit Verdacht auf neurologische Mitbeteiligung
  • Verlaufskontrollen bei bekannten neurologischen Erkrankungen

Nicht jedes Symptom erfordert automatisch ein EEG. Ob die Untersuchung sinnvoll ist, klären wir im ärztlichen Gespräch.

Wie läuft die EEG-Untersuchung ab?

Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert in der Regel etwa 20–30 Minuten.

Vorbereitung

Auf die Kopfhaut werden mehrere kleine Elektroden gesetzt.
Diese messen ausschließlich – es wird kein Strom abgegeben.

 

Ableitung in Ruhe

Sie sitzen oder liegen entspannt.
Das EEG wird bei geschlossenen und geöffneten Augen abgeleitet.

 

Aktivierungsmaßnahmen (falls nötig)

Dazu können z. B. kurze Phasen mit schneller Atmung gehören.
Diese dienen der besseren Beurteilbarkeit und sind medizinischer Standard.

 

Nachbesprechung

Das EEG wird fachärztlich ausgewertet und im Kontext Ihrer Beschwerden erklärt.

 

 

Für wen ist ein EEG geeignet – und für wen eher nicht?

Ein EEG ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet.
Einschränkungen bestehen praktisch nicht. Wichtig zu wissen:

  • Ein unauffälliges EEG schließt nicht jede neurologische Erkrankung aus.
  • Umgekehrt bedeutet ein auffälliges EEG nicht automatisch eine schwere Erkrankung.
  • Die Aussagekraft hängt immer von der Fragestellung und der klinischen Situation ab.

Warum unsere neurologische Praxis in Dachau?

  • Langjährige fachärztliche Erfahrung in der neurologischen Funktionsdiagnostik
  • Strukturierte, ruhige Untersuchungsabläufe
  • Moderne, zuverlässige EEG-Technik
  • Verständliche Befundbesprechung ohne Zeitdruck

Wir arbeiten so, wie es sich in der Neurologie bewährt hat:
sorgfältig, zurückhaltend und patientenorientiert.

TOP